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Dr. Götz Eberhard Hübner (*1939) gründete 1996, zwei Jahre vor seinem Tod, die Adamas-Stiftung. Er wurde in Stuttgart geboren. Als Gymnasiallehrer in Schorndorf war er als ein engagierter und kritischer Begleiter der Kommunalpolitik tätig. Als Vorsitzender des Heimatvereins prägte er durch Ausstellungen, die Herausgabe der Heimatblätter oder auch durch seinen Einsatz für die Sanierung der Innenstadt während zwei Jahrzehnten die stadtgeschichtliche Arbeit und das kulturelle Leben von Schorndorf. Götz Eberhard Hübner war darüber hinaus durch seine einschlägigen Publikationen als Hölderlin-Forscher bekannt. Geprägt haben ihn die Kriegs- und Nachkriegszeit und das Wissen um die Verbrechen, die im deutschen Namen auch in Polen und Griechenland verübt worden waren. Er fühlte sich in der geistigen Nachfolge jener, vor allem schwäbischen Dichter und Denker, die sich um 1800 mit den Freiheitsbestrebungen des polnischen und griechischen Volkes solidarisiert hatten. Sein Ziel war es, diese einst geknüpften geistesgeschichtlichen Bande wieder zu erhellen, zu festigen und so zur griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Völkerversöhnung beizutragen. Der Adamas-Stiftung übertrug er die Aufgabe, Forschungsarbeiten zu unterstützen, die sich diesem Ziel verpflichtet fühlen. Mit Adamas, dem Lehrer der Titelgestalt in Friedrich Hölderlins Roman „Hyperion“, wählte Götz Eberhard Hübner einen Namenspatron, der die Vergangenheit Griechenlands mit Visionen der Zukunft verbindet.
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Zuletzt bearbeitet am 31. 10. 2009 |